Monatstipp Sept. 06

Tipps für Ihre Zielerreichung im September

Es war ein Monat der Überraschungen: Der Urlaub verlief anders als geplant, da mein Partner gesundheitlich eingeschränkt war. Meine Putzfrau kam nicht zum vereinbarten Zeitpunkt und hat sich seither auch nicht gemeldet. Und auf dem Untersberg gab es statt des erwarteten Sonnenscheins Schneewarnung, so dass wir nach zwei Tagen zurückfuhren. Alles Situationen, die das Gewohnte und unsere Erwartungen auf den Kopf stellen können – und Fragen aufwerfen:

  • Wie reagiere ich auf unerwartete Situationen?
    Bleiben Sie gelassen oder wehren Sie sich gegen eine Änderung Ihrer Pläne? Bei mir ist es abhängig von meiner inneren Verfassung und der äußeren Situation, in der ich mich befinde.
  • Was mache ich, wenn ich plötzlich „ungeplante Zeit“ habe?
    Gibt es Dinge, die Sie gerne einmal machen würden, jedoch immer wieder auf die lange Bank schieben? Erstellen Sie eine Liste solcher Aktivitäten, die Sie an einem Regentag oder wenn etwas anderes ausfällt, anpacken können. Übrigens: Auch faulenzen gehört hierzu...
  • Wann habe ich das letzte Mal etwas aus reiner Lust gemacht, ohne lange Planung?
    Die relative Unbeweglichkeit meines Partners führte dazu, dass ich Malsachen gekauft und die Impressionen im Garten unserer Ferienwohnung auf Leinwand „gebannt“ habe.

Wenn die Dinge nicht so laufen wie geplant, greife ich gerne zu einem Buch. Eines hat mich in diesem Sommer besonders gepackt:

Buchtipp des Monats

Eric-Emmanuel Schmitt: Das Evangelium nach Pilatus
Amman Verlag, ISBN 3-250-60064-4, 18,90 Euro

Schmitt schreibt die uns bekannte Geschichte der Kreuzigung und Auferstehung Jesu neu und aus andere Blickwinkeln: Einmal aus der Perspektive des Opfers Jesus, der auf dem Ölberg seinen Weg bis dahin Revue passieren lässt. Der Hauptteil betrachtet in Briefform die Ereignisse aus der Sicht des Täters Pilatus. Immer wieder zweifelnd und auf der Suche nach rationalen Erklärungen verfolgt er, was nach der Kreuzigung passiert. Damit gewinnt man als Leser/in eine andere Sicht auf die bekannte Geschichte aus der Bibel. Überflüssig fand ich den dritten Teil, die eher privaten Erklärungen des Autors zu den einzelnen Figuren und seinen Beweggründen.

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Kundin des Monats

An dieser Stelle finden Sie monatlich ein Statement einer Kundin oder eines Kunden. Heute berichten zwei Kundinnen über ihre Erfahrungen mit meinem neuen Ziele-Ansatz. Zunächst Siglinde Sonnenholzner, www.buero-sonne.de, über den Vortrag „Ziele brauchen LIEBE“:

Ich hatte das Gefühl in einer Sackgasse gelandet zu sein. War ich auf dem richtigen Weg bzw. hatte ich überhaupt das 'richtige' Ziel? Ziele brauchen L.I.E.B.E. hat mir gezeigt, dass ich sehr wohl das Richtige tue. Diese Gewissheit hat Bewegung gebracht und plötzlich funktioniert vieles 'wie von alleine'! Danke Frau Bergmann!

Alexandra Meister, www.changemangerin.de, hat im Juni am Seminar teilgenommen. Hier ihre Rückmeldung dazu:

Im Seminar konnte ich innehalten, meine Ziele und mein Denken reflektieren, mich neu ausrichten und mein Verständnis für Bekanntes vertiefen. Mindestens einmal pro Jahr Bergmann erhöht meine Lebensqualität enorm!

Extratipp

Kürzlich stieß ich in einem Artikel über den buddhistischen Mönch Thich Nhat Hanh auf folgende Anregung:

Gehen Sie langsam und achten Sie dabei darauf, wie viele Schritte auf einen Atemzug kommen. Zählen Sie sowohl Schritte als auch Atemzüge und behalten Sie dabei ein „halbes Lächeln“.

Diese Übung fördert eine Haltung von Ruhe und Vergnügen – das hilft in allen Situationen, die anders laufen als geplant.